Narbenentstörung

Bei der Entstehung einer Narbe muss es noch nicht mal zu Wundheilungsstörungen kommen, um für Ihr Tier ein Störfeld bedeuten. Selbst Operationsnarben können zu Störungen im Organismus führen.

Narben können sowohl ein energetisches wie auch ein funktionelles Störfeld sein. Dabei ist die Größe der Narben nicht entscheidend für ihre Auswirkung.

Auch ältere Narben können Störfelder bilden, wodurch diese Körperstellen in ihrer normalen Funktion beeinträchtigt sind. Aus Sicht der chinesischen Medizin kann eine Narbe den Energiefluss in den Meridianen behindern.  Darüber hinaus können Narben aber auch den Lymphfluss und die Erregungsleitung in den Nerven stören.

Narben können zu Kontrakturen und Keloiden, so genannte Wulstbildung, neigen. Durch die Entstehung einer Narbe, insbesondere bei der Keloidbildung, wird das Fasziensystem des Körpers belastet. Es kommt zu Bewegungseinschränkungen der Bindegewebshüllen und der Kommunikation  zwischen dem Fasziennetz und den Informationsleitern (Proprio- und Schmerzrezeptoren).

Menschen berichten über Missempfindungen, einhergehend mit Schmerzen, und einer erhöhten Berührungsempfindlichkeit, besonders bei Hitze und Kälte, sowie einem Taubheitsgefühl. Unsere Tiere können uns keinen Einblick in ihre Gefühlswelt geben und daher muss ein besonderes Augenmerk darauf liegen, z.B. nach einer Operation eine Narbenentstörung anzuschließen.

Die Entstörung wird mit Hilfe von Lasertherapie, sanften Massagetechnicken, speziellen Narbencremes und Kinesiotaping gemacht.

Ziel der Narbenentstörung

  • Vorbeugung bzw Lösung von Verklebungen
  • Unterstützung der Wundheilungsphasen
  • Erweichen der Narbe
  • Verhinderung der Keloidbildung
  • Entstörung der Störfelder (auch chronische Narben können behandelt werden)
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